PersönlichkeitDass Männer die überheblicheren und egoistischeren Wesen sind, ahnt man, beziehungsweise frau nicht erst seit gestern. Nun hält die Mario-Barth-These auch dem wissenschaftlichen Prüfblick stand: Eine Studie zeigt, dass Männer eher narzisstische Züge haben als Frauen. Narzissmus ist eine Charakterstörung, die Egoismus, Neid, Überheblichkeit und das Denken, mehr als andere verdient zu haben, eint. „Narzisstische Personen haben eine unrealistische Überzeugung von den eigenen Eigenschaften wie Erfolg, Scharfsinn, Schönheit oder gar idealer Liebe“, schreibt der Psychiater Volker Faust.

In einer Übersichtsstudie untersuchten Forscher um Emily Grijalva von der Universität Buffalo 355 Arbeiten zu diesem Thema. Insgesamt sammelten sie so Daten von über 475.000 Personen. Dabei legten sie den Fokus auf drei typische Merkmale von Narzissmus – „Führung und Autorität“, „Großspurigkeit und Zurschaustellung“ sowie „Anspruchsdenken“ – und untersuchten sie auf geschlechtsspezifische Unterschiede. Den ganzen Artikel dazu gibt es HIER.