BerufsrückkehrIm Magazin „Human Resources“ berichten Martin Sonnenschein und Ute Stahl über eine Studie, aus der hervorgeht, dass sich zwar die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den vergangenen Jahr verbessert habe, aber dennoch großer Nachholbedarf bestehe. U.a heißt es: Frauen bewerten die Entwicklung der Familienfreundlichkeit in den vergangenen zwölf Monaten deutlich schlechter als Männer. Paare, bei denen beide Partner Vollzeit arbeiten, sind unzufriedener mit ihrer persönlichen Vereinbarkeitssituation als Paare, bei denen mindestens ein Partner seine Arbeitszeit reduziert hat. Klassische Teilzeit ist fast ausschließlich ein Thema für Frauen. Eine zufriedenstellende Kinderbetreuung ist in vielen Betrieben nach wie vor ein Manko. Gegenüber dem Vorjahr haben mehr Beschäftigte Angst vor beruflichen Nachteilen, falls sie familienfreundliche Leistungen ihrer Firmen in Anspruch nehmen. Dabei sorgen sich Frauen stärker als Männer. Die deutlich gestiegene Präsenzkultur ist eine mögliche Erklärung dafür. Eine Tätigkeit in vollzeitnaher Teilzeit, also mit einer Arbeitszeit von 80 bis 90 Prozent einer Vollzeittätigkeit, ist für Männer sowohl in der Gesellschaft als auch in Unternehmen immer noch deutlich weniger akzeptiert als für Frauen. Mehr dazu HIER.