BerufsrückkehrEine Studie ergab, dass jede dritte schwangere Mitarbeiterin von der/dem Vorgesetzten nicht ermutigt wurde, frühzeitig in die Firma zurückzukehren. Zum Wiedereinstieg nach Schwangerschaft und Karenz gaben 68 Prozent der Frauen an, dass sie zu ihrem alten Arbeitgeber zurückgekehrt waren. Jedoch konnte jede vierte Mutter die alte Position nicht übernehmen und war mehrheitlich damit nicht zufrieden. Der Arbeitsplatz wurde dauerhaft durch eine/n andere/n Mitarbeiter/in besetzt (25 Prozent) oder langfristig gestrichen (5 Prozent). Zwei Drittel (66 Prozent) mussten sich mit einem niedrigeren Tätigkeitsniveau, geringeren Einflussmöglichkeiten, schlechterer Bezahlung und/oder schlechteren Aufstiegschancen abfinden. »Gesellschaftspolitisch ist dies ein fatales Signal. Beruflich engagierten Frauen wird vor Augen geführt, welche negativen Folgen eine Schwangerschaft für die eigene Karriere haben kann«, so Prof. Dr. Yvonne Ziegler, die die Studie zusammen mit Prof. Dr. Regine Graml und Caprice Weissenrieder von der Frankfurt UAS durchführte. Verbesserungsmöglichkeiten sehen die befragten Mütter bei z.B. der gemeinsamen Suche einer Vertretungsregelung für die Abwesenheit, Einladungen zu Firmenevents und Einbindung in das Kommunikationsnetzwerk des Unternehmens, Optionen der Netzwerkpflege während der Elternzeit sowie Weiterbildungsmöglichkeiten. Mehr dazu HIER.