BildungWie Wissenschaftlerinnen die Frauenforschung in die Unis hineinboxten: Eine Studie der Freien Universität Berlin würdigt die Pionierinnen.

Das muss man sich mal vorstellen. Achtziger Jahre, die heiligen Hallen der Universität, das ehrenvolle Ritual des Habilitationsvortrags. Und dann spricht sie, die Soziologin, über Adoleszenz und Pubertät. „Da habe ich es doch tatsächlich gewagt, in diesem Probevortrag das Wort Menstruation in den Mund zu nehmen, die Herren in dieser Kommission waren empört.“ Im Rückblick, erinnert sich die inzwischen pensionierte Professorin, war der Vortrag „so was von wissenschaftlich distanziert, so brav und schön neutral formuliert, aber damals war es verstörend anstößig, übrigens auch für Frauen in der Kommission. Die mochten das auch nicht so gerne.“
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