Familie&BerufWie wichtig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch für männliche Angestellte ist, zeigt sich daran, dass mehr als neun von zehn Familienvätern (92 Prozent) eine gute Lösung in diesem Bereich als sehr wichtig für ihr persönliches Wohlbefinden erachten, so eine Untersuchung von A.T. Kearney. Allerdings scheint die Bedeutung dieses Themas in vielen Unternehmen noch nicht angekommen zu sein: So glaubt nicht einmal jeder zweite Vater, dass Beschäftigte mit Familienpflichten in ihren Betrieben gute berufliche Möglichkeiten haben. Fast ein Viertel ist sogar der Meinung, dass familiäre Verpflichtungen die Chancen verschlechtern.

Dementsprechend werden auch die bestehenden familienfreundlichen Angebote der Unternehmen zunehmend skeptisch betrachtet. Demnach ist die Zufriedenheit mit diesen Leistungen von 41 Prozent im Jahr 2015 auf nun nur noch 28 Prozent zurückgegangen. Zudem scheinen viele Väter davor zurückzuschrecken, diese Angebote in Anspruch zu nehmen: So ist ein Drittel der Ansicht, dass eine Inanspruchnahme derartiger Leistungen die eigene Karriere gefährden könnte – im Vorjahr teilten lediglich 22 Prozent diese Ansicht. Darüber hinaus glaubt jeder dritte Vater, dass seine beruflichen Leistungen von Vorgesetzten schlechter wahrgenommen würden, falls er Maßnahmen für sich beanspruchen würde. Mehr Infos findet man HIER.